Mai 16, 2022

IST EINE RECHTSSCHUTZ-VERSICHERUNG FÜR PRIVATLEUTE SINNVOLL?

Recht zu haben ist die eine Sache. Recht zu bekommen hingegen ein völlig anderer Sachverhalt. Und so gibt es im Leben immer wieder Situationen, in denen ein Gang zum Rechtsanwalt unerlässlich ist. Doch dieser ist oftmals mit besonders hohen Kosten verbunden. Um möglichen Anwaltsgebühren aus dem Wege zu gehen, empfiehlt sich deshalb auch für Privatpersonen der Abschluss einer Rechtsschutz-Versicherung.

Rechtsschutz beugt hohen Anwaltsgebühren vor

Geht es darum, eigene Interessen zu schützen oder persönliche Rechte auch wahrnehmen zu können, ist häufig die Inanspruchnahme eines rechtskundigen Anwaltes unerlässlich. Den die Vielzahl bestehender gesetzlicher Regelungen und Vorschriften ist gerade für Laien heutzutage nur noch schwer durchschaubar. Wer hier den Überblick behalten will, ist auf die Expertise eines Rechtsanwaltes und dessen fachkundigen Rat angewiesen.

Doch leider ist der Gang zum Anwalt häufig mit hohen Kosten verbunden, welche gerade Privatpersonen oftmals nicht aufbringen können. Um dennoch nicht auf eine Durchsetzung eigener Rechtsansprüche verzichten zu müssen, empfiehlt sich hier der Abschluss einer so genannten Rechtsschutz-Versicherung. Diese übernimmt – in Abhängigkeit vom jeweiligen Versicherungsunternehmen – anfallende Anwalts- und Prozessgebühren in unterschiedlicher Höhe. Prinzipiell decken Policen von Rechtsschutzversicherungen jedoch immer die anfallenden Kosten im Rahmen üblicher Verfahrenswege.

Deckung in vielen Bereichen des Alltags

Versicherte können sich beim Abschluss eines Versicherungsvertrages entscheiden, ob sie nur die Risiken einzelner Lebensbereiche absichern möchte, oder ob sie sich für eine voll umfängliche Police entscheiden, die einen vollwertigen Rundumschutz bietet. Hier sollte bei Vertragsabschluss individuell gründlich geprüft werden, in welchen Bereichen ein besonders hohes Gefährdungspotential besteht. Lassen sich hier keine klaren Gefahrenpotentiale definieren, empfiehlt sich immer der Abschluss einer Vollschutz-Versicherung in Sachen Rechtsschutz. Denn diese deckt nahezu alle Risikobereiche ab.

Außer im Falle innerfamiliärer Auseinandersetzungen – beispielsweise beim Familien- oder Sorgerechtsstreitigkeiten – lassen sich nahezu alle rechtlichen Risiken durch eine Rechtsschutz-Versicherung absichern. Hier zählen insbesondere die Verkehrsrechtsschutzversicherung sowie der Rechtsschutz im Rahmen von Mietfragen bzw. als Besitzer von Immobilien. Für Arbeitnehmer ist besonders interessant, dass Rechtsschutz-Versicherungs-Pakete oft auch im Falle von juristischen Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber greifen. Darüber hinaus decken diese Versicherungen auch Schäden, die infolge von geschlossenen Verträgen entstehen bzw. die im Rahmen von Haftung im Schadenfall an Sachen und Personen geltend gemacht werden.

Da sich nie genau vorhersagen lässt, wann und ob ein Schaden eintritt, kann auch der Abschluss einer Rechtsschutz-Versicherung sinnvoll sein. Wie bei jeder anderen Versicherung finden Versicherungsnehmer hier einen guten Schutz vor möglichen Risiken im Lebensalltag. Wichtig jedoch auch hier: Die Versicherungslaufzeit muss vor dem Eintritt eines möglichen Rechtsschutz-Schaden begonnen haben.

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